Invaders verlieren deutlich in Dresden

Dresden. Mit einer deutlichen 17:62-Niederlage schickten die favorisierten Dresden Monarchs die Hildesheim Invaders nach Hause.
Die Hildesheimer bewiesen jedoch Moral und kämpften in einer sehr fair geführten Partie bis zum Schluss und Punkte. „Unser Team ist intakt und sich für die kämpferische Leistung ein Lob verdient“, resümmierte Invaders-Manager Ralf Rimrodt nach der Partie.
Gleich im ersten Angriffsspielzug der Partie zeigte sich der Unterschied: Dresden benötige nur einen Pass, um Wide Receiver Sebastian Sagne in die Endzone zum Touchdown zu schicken. Während sich die Invaders von der eigenen fünf Yard-Linie mühsam aber effektiv bis kurz vor die Dresdener Endzone vorarbeiten konnten, blieb ihnen der Touchdown jedoch verwehrt. Jonas Kretschmann kickte den Ball sicher per Fieldgoal durch die Torstangen. 3:7.
Doch dann gaben die Hildesheimer die Partie aus den Händen. Noch zwei weitere Touchdowns steuerte das Duo Saffron-Sagne bei, dann verlor Reggie Bullock den Ball auch noch aus den Händen und Dresden konnte ihn locker in die Endzone zum Touchdown retournieren. 28:3. Die Partie war im Grunde gelaufen, aber die Hildesheimer steckten nicht auf versuchten sich in Spiel zurück zu kämpfen. Immer wieder brach Quarterback Zachary Cavanaugh aus der Deckung und versuchte einen freien Mann oder eine Lücke zum Laufen zu finden. Doch die Monarchs-Verteidigung setzte der Invaders Offensive zu. Die neuformierte Angriffslinie hatte ohne den verletzten Luca Doliwa erhebliche Schwierigkeiten, dem Druck der Dresdener Stand zu halten. Im Gegenzug kassierten die Hildesheimer schnelle Punkte und so stand es bereits zum Halbzeit 42:03 für Dresden. In der zweiten Halbzeit schafften es noch Reggie Bullock und Jonas Kretschmann in die Enzone und schraubten das Ergebnis auf 17:62. Doch am sicheren Sieg der Dresdener änderte das nichts.
„Das Spiel heute ist im Grunde nicht wichtig gewesen“, so Rimrodt. „Die Partien, die wir gewinnen müssen, kommen erst noch.“ Die Hildesheimer vermissten vor allem in der Passverteidigung US-Safety Jacob Adelman, der sich gegen Köln schwer verletzt hatte. Außerdem fehlten die Eckpfeiler Sascha Diekert und Jaro Nonnast. In zwei Wochen treten die Dresdener in Hildesheim zum Rückspiel an. Und bis dahin haben die Trainer Zeit, einen neuen Plan zu entwickeln.